Intervallfasten

Intervalfasten liegt im Trend. Immer mehr Menschen praktizieren das Fasten in Teilzeit und berichten nicht nur von gesundheitsfördernden Effekten, sondern auch wie sie abgenommen haben. Ganz aktuell von Hirschhausen.

Was ist Intervallfasten?

Intervallfasten ist eine der simpelsten Diät-Formen. Zu bestimmten Tages- oder Wochenzeiten isst man normal (oder sogar mehr), zu anderen Zeiten verzichtet man komplett auf kalorische Nahrung.

Wie sieht die Praxis aus?

Es gibt verschiedene Varianten des Intervallfastens:

Das Einbauen ganzer Fastentage: Essen und fasten im täglichen Wechsel, ein Fastentag alle paar Tage oder ein nahrungsfreier Tag in der Woche.

Welchen Effekt hat die Methode?

Entscheidend beim Intervall-Fasten ist die lange Phase zwischen der letzten Mahlzeit des Tages und der ersten Mahlzeit am Folgetag oder Tag darauf.

Studien an Mäusen haben bereits gezeigt, dass eine längere Essenspause während der Nacht Gewichtsprobleme verbessern kann, selbst wenn die Gesamtmenge der über 24 Stunden aufgenommenen Kalorien sich nicht (!) ändert.

Denn in einer mehr als 14 Stunden andauernden Esspause, also einem Zustand des Mangels, schaltet der Körper auf Fettverbrennung um wie beim Fasten. Zudem wird vermehrt das Wachstumshormon Somatropin ausgeschüttet, das dabei hilft, Muskelmasse aufzubauen.

Ob sich die Ergebnisse 1:1 auf den Menschen übertragen lassen, müssen weitere Studien zeigen.

Wer mit Intervallfasten vor allem abnehmen möchte, wird das auf jeden Fall schaffen, aber nur, wenn an den Tagen, an denen gegessen wird, nicht hemmungslos geschlemmt wird. Eine gesunde und ausgewogene Ernährung ist hier der Schlüssel zum Erfolg. Durch Teilzeit-Fasten kann das Gewicht dauerhaft reduziert werden – ganz ohne ungesunden Jojo-Effekt.